Stadtführung Tangermünde Stadtführungen Tangermünde Tourismus Tangermünde Touristinformation
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Tel: 039 201 / 59 97 98        eMail: info@stadtfuehrung-tangermuende.de

Sehenswürdigkeiten Tangermünde: virtuelle Stadtführung

Auch auf eigene Faust gibt es in Tangermünde viel zu entdecken. Auf dieser Seite finden Sie eine Übersicht mit den wichtigsten Sehenswürdigkeiten in Tangermünde. Diese werden auf der Tangermünde-Stadtführung anhand skurriler Anekdoten erklärt. Die nachfolgenden Bilder können schonmal einen schönen Eindruck der Atmosphäre in Tangermünde vermitteln.

Das Neustädter Tor
Je nach dem, von wo der Bus anreist, kann hier unsere Tangermünde-Stadtführung beginnen. Das Neustädter Tor ist das südliche große Stadttor. Es hat seinen Namen von der im späten Mittelalter südlich der Innenstadt entstandenen Tangermünder Neustadt. Das Tor wurde in zwei Etappen errichtet: Der kleinere, eckige Turm stammt aus der Zeit der Errichtung der Stadtmauer um 1300; der größere, runde Turm kam hinzu, als um 1450 die Stadtmauer wegen der aufkommenden Kanonen verstärkt wurde. Mit seinen vielfältigen Backstein-Ornamenten und den mit besonderer Ästhetik angebrachten Putzblenden gehört es, zusammen mit dem Uenglinger Tor in Stendal und dem Holstentor in Lübeck, zu den drei schönsten Stadttoren in Norddeutschland.

Die Stadtmauer
Tangermünde gehört zu den wenigen Städten, in denen eine noch fast vollständige erhaltene Stadtmauer aus dem Mittelalter existiert. Auf ca. 1,8km Länge umschließt sie die Altstadt, auf etwa 800m Länge verläuft unsere Stadtführung entlang dieses imposanten Bauwerkes. Die erste Mauer wurde aus Feldsteinen um 1300 errichtet und in späteren Erweiterungen als Backsteinmauer ausgebaut. Da sie im 19. Jahrhundert wegen der rasant fortschreitenden Waffentechnik ihre Funktion verloren hatte, verfiel sie zunächst. In den 1890er Jahren ließ Kaiser Wilhelm II. die Mauer aufwändig restaurieren. Heute zeigt sie sich besonders elbseitig mit ihren Wehrtürmen und Strebepfeilern wieder in alter Pracht.

Die Putinnen
Der Begriff soll von "buten und binnen" - "draußen und drinnen" stammen. Die Putinnen sind zwei dicht benachbarte Wehrtürme, von denen einer zudem als Bürgergewahrsam (=Gefängnis) diente. Insgesamt war Tangermünde zu seiner Blütezeit Mitte des 15. Jahrhunderts von 43 Wehrtürmen umgeben. Als Faustregel (mit Ausnahmen) lässt sich sagen, dass die eckigen Türme bereits aus dem 14. Jahrhundert stammen, während die jügeren Türme (frühes 15. Jahhundert) meist rund sind, um den nunmehr erfundenen Kanonenkugeln keine Angriffsfläche zu bieten. Zu einigen diese Türme werden auf der Stadtführung in Tangermünde putzwunderliche Anekdoten berichtet.

Der Steigberg
Der Steigberg ist ein weiterer, später durchbrochener Wehrturm, vor dem einstmals eine kleine Bastion (Festungsrondell) vorgelagert war. Diese ist heute noch als Erdhügel zu erkennen. Diese Bastion wiederum schützte die nahe gelegene Rossfurt im Falle eines Angriffs. Die Stadtmauer am Steigberg ist ein beliebtes Fotomotiv, da sich hier die kleinen Stadthäuser wie Schwalbennester über der Mauerkrone befinden. Auf der Bastion wird auf der Stadtführung auch das nahe gelegene Kloster Jerichow erklärt (bei gutet Sicht auf der anderen Elbseite erkennbar), welches das geistliche Zentrum der Ostkolonisation war.

Die Rossfurt
Im Mittelalter war die Rossfurt der einzige Weg vom Hafen direkt in und durch die Stadt. Da die Innenstadt etwa 15m oberhalb des Elbewasserstandes liegt, mussten die gehandelten Waren mühsam mit Pferdegespannen über einen 120m langen, steilen Hohlweg hinauf transportiert werden. Der Beginn des Hohlweges wurde durch den Wehrturm geschützt. Wichtig war dies deshalb, da die Flüsse die "Autobahnen des Mittelalters" waren. Auch eine relativ kleine Stadt wie Tangermünde war vor der Zeit der Eisenbahnen nicht ausreichend mit Fuhrwerken zu versorgen und konnte sich überhaupt nur an einem Fluss wie der Elbe entwickeln. Eine erstaunliche Berechnung dazu erfahren Sie auf unserer
Stadtführung.

Burgmuseum
Direkt vor dem Tor der Burg befindet sich das Burgmannenhaus Schlossfreiheit Nr. 5, das älteste Wohngebäude der Stadt. Seit 1998 zeigt das Museum die Bedeutung der Burg Tangermünde als Residenz der Markgrafen und Kurfürsten von Brandenburg bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts und beschreibt die Beudetung von Tangermünde als Kaiser-Residenz Karls IV. Öffnungszeiten: April-Oktober, Di-So 10.00 - 17.00Uhr, Tel. 039 322 / 92 844

Kirche St. Stephan
Die Stephanskirche ist die große Tangermünder Stadtkirche. In der Zeit des großen Baubooms in Tangermünde, der Mitte des 15. Jahrhunderts, wurde sie in wahrscheinlich weniger als 30 Jahren errichtet - Ausdruck des ungeheuren technischen Fortschritts des Ziegelbrennens ("Steine" konnten nun massenweise in genau der benötigten Größe hergestellt werden). Die Kirche brannte beim Stadtbrand 1617 aus, so dass die reichhaltige Innenausstattung - Orgel, Kanzel, Altar, Bänke - folglich in die Zeit des Barock fällt. Ebenso findet sich eine barocke Turmhaube auf der eigenmtlich gotischen Kirche. Bemerkenswert ist vor allem die Scherer-Orgel, eine der 10 bedeutendsten Orgeln in Europa. Auf der
Stadtführung durch Tangermünde wird an dieser Stelle auch eine unglaubliche Geschichte erzählt, die sich dereinst auf dem Kirchhof zugetragen haben soll...

Rathaus
Das Rathaus von Tangermünde ist ebenfalls im 15. Jahrhundert entstanden. Der heute hintere, querliegende Teil (Gerichtslaube) stammt aus dem Jahre 1430, der vordere auf den Marktplatz kragende Anbau aus dem Jahre 1480. Ihn schmückt ein 24m hoher Schaugiebel, der im Grunde ein reines Design-Element ohne technische Funktion darstellt. Seine aufwändige Gestaltung ist Ausdrucks des Reichtums der Hanse-Kaufleute, welche letztlich das Ratswesen finanzierten.

Fachwerkhäuser in der Kirchstraße
Nachdem die Stadt 1617 abgebrannt waren und im Grunde nur die backsteingotischen Bauten des 15. Jahrhunderts stehen geblieben waren, bauten die Tangermünder Bürger, die durch den Handel auch über große Außenstände und Guthaben außerhalb der Stadt verfügten, innenhalb weniger Jahre die Stadt wieder auf. Viele Fachwerkbauten, hier in der Kirchstraße 23, wurden mit reichhaltigen Schnitzereien versehen.

Lange Straße
Parallel zur Kirchstraße verläuft durch die Innenstadt die Lange Straße mit zahlreichen bunten Geschäften und
Restaurants. Auffällig ist, das an den Eingangsportalen der Häuser aus dem frühen 17. Jahrhundert die Namen der Erbauer verewigt sind - links der Mann, rechts die Frau. So haben diese Namen die Jahrhunderte überdauert. Auch in jüngerer Zeit wurden zahlreiche Gebäude in mühevoller, detailverliebter Arbeit von Ihren Bewohnern wieder in Ihre alte Pracht zurückversetzt.

Eulenturm
Am nördlichen Rand der Innenstadt zum Schlosse hin steht der Eulenturm, dessen Gestaltung entfernt an eine sitzende Eule erinnert. Es handelt sich hier um den Wehrturm des nördlichen Stadttores, des Hühnerdorfer Tores. Im Stadtteil Hühnerdorf lebte im Mittelalter die slawische Bevölkerung, die sich ihr Schutzrecht mit dem Liefern gebratener Hühner an das Schloss erkaufen musste. Die ganze skurrile Geschichte erfahren Sie auf der
Stadtführung in Tangermünde...

Kapitelturm
Auf dem Plateau der Unterburg befindet sich ein gewaltiger Turm, dessen Design nicht von ungefähr an die Türme der Karlsbrücke in Prag erinnert - der Auftraggeber war der selbe, Kaiser Karl IV.. In den 1370er Jahren wurde der 70m hohe Turm erbaut - von hier aus lässt sich die Elbe in beide Richtungen über viele Kilometer hin überwachen, wichtig sowohl für militärische Zwecke, als auch für das Eintreiben von Zöllen. Seinen Namen erhielt der Turm in späteren Zeiten, als er Lagerhaus des Berliner Domkapitels war.

Schloss
Kaiser Karl IV. baute in seiner Residenzzeit in Tangermünde auch die aus dem 1. Jahrtausend stammende Burg aus. Die Gebäude aus seiner Zeit wurden größtenteils im Dreißigjährigen Krieg zerstört. Knapp 70 Jahre später wurde das heutige Schloss im Stil des Landbarock wieder aufgebaut. Das Schloss Tangermünde ist heute ein Restaurant und Hotel mit grandiosem Elbblick.

Kaiser Karl IV
Im Jahre 1909 stiftete Kaiser Wilhelm II der Stadt Tangermünde ein Denkmal für ihren bedeutendsten Bewohner - Kaiser Karl IV. Dieser residierte 1373 - 78 in Tangermünde und wollte die Stadt zur Hauptstadt der nördlichen Provinzen des deutsch-römischen Kaiserreiches ausbauen - also quasi zur deutschen Hauptstadt - was jedoch durch seinen Tod scheiterte.

... hier wird noch ergänzt!

Diese Tangermünder Sehenswürdigkeiten können nur ein kleiner Ausschnitt aus der Vielfalt der Stadt sein und sollen Ihnen einen kleinen Eindruck vermitteln, was Sie auf einer
Stadtführung in Tangermünde sehen!

Historisches Hochwasser 2013 in Tangermünde

An der Rossfurt in Tangermünde gibt es einen Pegelstab, an dem historische Hochwasser-Stände penibel eingetragen sind. Am 09.06.2013 wurden jedoch alle bisherigen Wasserstände übertroffen, selbst die "sächsische Sintflut" von 1845. Das Wasser stand nur wenige Zentimeter unterhalb der Oberkante des Pegelstabs.

Vom Schloss bot sich ein beeindruckender Blick über eine Wasserlandschaft, die Elbe reichte bis zum Horizont.

Entgegen dramatisierenden Medienberichten war Tangermünde selbst jedoch nicht vom Hochwasser betroffen. Die Stadt liegt 10m höher als die Elbe, was auch in der Frühzeit der maßgebliche Grund der Besiedlung war. Lediglich die Rossfurt, also der Zugang vom Hafen zur Stadt, stand mal wieder unter Wasser - wie etliche Male zuvor in den letzten Jahrhunderten. Reporter-Sätze wie "Die Tangermünder beten, dass die Deiche halten!" waren blanke Show ohne jeden sachlichen Hintergrund. Das Gleiche galt für Magdeburg, dass ebenfalls 12m höher als die Elbe liegt, und wo wie in Tangermünde im Juni 2013 etliche Stadtführungen abgesagt wurden, da die Gäste Angst hatten, in einer staubtrockenen Stadt zu versinken.

Stadtführung Tangermünde - 039 201 / 59 97 98

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